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Bestimmt wissen es ja alle die mich kennen, ich komme aus Frankreich! Deshalb auch das bild und so!



Die Geschichte von Frankreich

Ohne die französische Revolution aus dem Jahre 1789 sähe die Welt heute anders aus. Sie gilt als Aufbruch in die Moderne und ist damit eines der bedeutendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte Europas. Mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789, dem heutigen französischen Nationalfeiertag, setzte die Pariser Bevölkerung ein Fanal gegen die absolute Monarchie. Damit endete vorerst die knapp 1000-jährige Geschichte des französischen Staates als Königreich. Mit dem Jahre 987, in dem Hugo Capet das Geschlecht der Kapetinger auf den fränkischen Thron brachte, kann man vom Beginn des französischen Staates sprechen. Alle nachfolgenden Königsgeschlechter bezogen ihre Legitimation aus direkten oder indirekten Verwandtschaftsverhältnissen zu den Kapetingern. Das französische Königtum vermochte es über die Jahrhunderte, seine Macht gegenüber ausländischen Mächten, der eigenen Aristokratie und dem Klerus zunehmend zu steigern.

Dies brachte es im 16. Jahrhundert in Gegensatz zu den ebenfalls erstarkenden Habsburgern, die sowohl in Spanien, als auch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation herrschten. Der Niedergang der Habsburger in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begünstigt den Aufstieg der absoluten Monarchie. Zunächst unter Kardinal Richelieu und später unter Ludwig XIV., dem so genannten Sonnenkönig, erreichte das französische Königtum eine ungeahnte Blüte und Macht. Der französische Hof wirkte in ganz Europa stilbildend. Französische Sprache und Kultur waren im 17. und 18. Jahrhundert an vielen europäischen Königshäusern weit verbreitet. Die französische Königsmacht litt aber zunehmend an Verfallserscheinungen. So bedurfte beispielsweise das ausschweifende Hofleben enormer finanzieller Mittel. Zudem musste das vielfältige Engagement an den Kriegsschauplätzen Europas bezahlt werden. In der Folge wurden dem Land immer stärkere Steuerlasten auferlegt. In den 1770er und 1780er Jahren häuften sich die Haushaltskrisen.

Die französische Revolution des Jahres 1789 - befeuert von den Idealen der aufgeklärten Philosophen - fegte die absolute Monarchie hinweg. In den Wirren der Revolution setzte sich Ende des 18. Jahrhunderts ein Mann an die Spitze der Republik, der innerhalb kürzester Zeit die Geschicke ganz Europas in seinen Händen zu halten schien: Napoleon Bonaparte. Die Niederlage Napoleons in der schicksalhaften Schlacht bei Waterloo im Jahre 1815 bedeutete jedoch das Ende des ungezügelten bonapartistischen Gestaltungswillens in Europa.

In Folge der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress

Wiener Kongress: Neuordnung Europas

1815 wurde in Frankreich erneut die Monarchie errichtet. Mit dem Ausbruch des deutsch-französischen Krieges im Jahre 1870 nahm die für Europa so fatale Konstruktion einer angeblichen Erbfeindschaft zwischen den beiden Staaten ihren Anfang. Sie fand in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs einen grausamen Höhepunkt, der nur noch durch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs übertroffen wurde. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg begann auf beiden Seiten die Ansicht zu keimen, dass ein friedliches und stabiles Europa nur im Miteinander zu finden wäre. Die Pläne von Aristide Briand und Gustav Stresemann zur Versöhnung beider Staaten scheiterten allerdings Ende der 1920er Jahre. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich durch die Initiativen von Jean Monnet und Robert Schumann auf französischer Seite die Einsicht durch, dass nur die Zusammenarbeit der ehemals verfeindeten Staaten die Grundlage für Frieden und Sicherheit in Europa sein kann. Mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Jahre 1952 wurde der Grundstein für die wirtschaftliche und politische Integration Europas gelegt.




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